Briefe gegen das Vergessen Sommer 2026

USA: Straf­recht­li­che Maß­nah­men ge­gen Jour­na­lis­tin

Die Jour­na­lis­tin Ge­or­gia Fort be­grüßt ihre Toch­ter vor ei­nem Ge­richts­ge­bäu­de in Min­ne­a­po­lis im US-Bun­des­staat Min­ne­so­ta (30. Ja­nu­ar 2026). Quel­le: www.amnesty.de © IMAGO/ZUMA Press Wire

Die Jour­na­lis­tin Ge­or­gia Fort do­ku­men­tier­te zu­sam­men mit an­de­ren Jour­na­list:in­nen am 18. Ja­nu­ar 2026 ei­nen Pro­test in der Ci­ties Church in St. Paul, Min­ne­so­ta. An­lass war, dass ei­ner der Pas­to­ren auch eine Au­ßen­stel­le der Ein­wan­de­rungs- und Zoll­be­hör­de (ICE) lei­te­te. Da­rauf­hin er­griff das US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um straf­recht­li­che Maß­nah­men ge­gen Ge­or­gia Fort und wei­te­re Jour­na­list:in­nen. Seit Ja­nu­ar 2025 wer­den Me­di­en und Jour­na­list:in­nen we­gen ih­rer Be­rich­ter­stat­tung über die der­zei­ti­ge US-Re­gie­rung an­ge­grif­fen. Sie sol­len auf die­se Wei­se ein­ge­schüch­tert und zum Schwei­gen ge­bracht wer­den. Im In­ter­na­ti­o­na­len Pakt über bür­ger­li­che und po­li­ti­sche Rech­te, den die Ver­ei­nig­ten Staa­ten ra­ti­fi­ziert ha­ben, ist in Ar­ti­kel 19 das Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung ver­an­kert. Es schützt eine freie Pres­se und das Recht der Jour­na­list:in­nen, In­for­ma­ti­o­nen zu su­chen und wei­ter­zu­ge­ben. Wenn das Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um Ge­or­gia Fort und an­de­re Pres­se­ver­tre­ter:in­nen nur des­halb straf­recht­lich ver­folgt, weil sie ih­rer Ar­beit nach­gin­gen und über ei­nen Pro­test be­rich­te­ten, dann stellt dies eine Ver­let­zung ih­rer Men­schen­rech­te dar.

Schrei­ben Sie bit­te bis 30. September 2026 höf­lich for­mu­lier­te Brie­fe an die Lei­te­rin der Ab­tei­lung für Bür­ger­rech­te im US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um und bit­ten Sie sie, da­für zu sor­gen, dass alle An­kla­gen ge­gen Ge­or­gia Fort und die an­de­ren Pres­se­ver­tre­ter:in­nen, die über die Pro­tes­te in Min­ne­so­ta be­rich­tet ha­ben, fal­len ge­las­sen wer­den.

Schrei­ben Sie in gu­tem Eng­lisch oder auf Deutsch an:
As­sis­tant At­tor­ney Ge­ne­ral
Har­meet K. Dhil­lon
Ci­vil Rights Di­vi­si­on
U.S. De­part­ment of Justi­ce
950 Penn­syl­va­nia Ave­nue NW
Wa­shing­ton DC 20530
USA

E-Mail: harmeet.dhillon@usdoj.gov
(An­re­de: Dear As­sis­tant At­tor­ney Ge­ne­ral Dhil­lon /
Sehr ge­ehr­te Frau Dhil­lon)
(Stan­dard­brief Luft­post bis 20 g: 1,25 €)

Sen­den Sie bit­te eine Ko­pie Ih­res Schrei­bens an:
Bot­schaft der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka
Herrn Alan D. Melt­zer, Ge­schäftsträ­ger a. i.
Cla­y­al­lee 170
14195 Ber­lin
Fax: 030 – 83 05 10 50
E-Mail: Ber­linP­CO@state.gov
(Stan­dard­brief Luft­post bis 20 g: 0,95 €)

Brief­vor­schlag:

Sehr ge­ehr­te Frau Dhil­lon,

am 18. Ja­nu­ar 2026 do­ku­men­tier­te die Jour­na­lis­tin Ge­or­gia Fort zu­sam­men mit an­de­ren Jour­na­list:in­nen ei­nen Pro­test in der Ci­ties Church in St. Paul, Min­ne­so­ta. An­lass war, dass ei­ner der Pas­to­ren auch eine Au­ßen­stel­le der Ein­wan­de­rungs- und Zoll­be­hör­de (ICE) lei­te­te. Da­rauf­hin lei­te­te das US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um recht­li­che Schrit­te ge­genGe­or­gia Fort und wei­te­re Jour­na­list:in­nen ein.
Seit Ja­nu­ar 2025 wer­den Me­di­en und Jour­na­list:in­nen we­gen ih­rer Be­rich­ter­stat­tung über die US-Re­gie­rung an­ge­grif­fen. Ich be­fürch­te, dass sie auf die­se Wei­se ein­ge­schüch­tert und zum Schwei­gen ge­bracht wer­den sol­len. Das Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung ist im In­ter­na­ti­o­na­len Pakt über bür­ger­li­che und po­li­ti­sche Rech­te ver­an­kert. Wenn das Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um Ge­or­gia Fort und an­de­re Pres­se­ver­tre­ter:in­nen nur des­halb straf­recht­lich ver­folgt, weil sie ih­rer Ar­beit nach­gin­gen und über ei­nen Pro­test be­rich­te­ten, dann stellt dies eine Ver­let­zung ih­rer Men­schen­rech­te dar.

Bit­te sor­gen Sie da­für, dass alle An­kla­gen ge­gen Ge­or­gia Fort und die an­de­ren Pres­se­ver­tre­ter:in­nen, die über die Pro­tes­te in Min­ne­so­ta be­rich­tet ha­ben, fal­len ge­las­sen wer­den.

Mit freund­li­chen Grüßen


 

NI­GE­RIA: Sän­ger we­gen „Blas­phe­mie“ zum Tod ver­ur­teilt

Der ni­ge­ri­a­ni­sche Sän­ger Ya­ha­ya She­riff-Ami­nu (un­da­tier­tes Foto). Quel­le: www.amnesty.de © Pri­vat

Im Au­gust 2020 ver­ur­teil­te ein Scha­ria-Ge­richt im Bun­des­staat Kano den da­mals 21-jäh­ri­gen Sän­ger Ya­ha­ya She­riff-Ami­nu we­gen „Blas­phe­mie“ zum Tod durch den Strang. Zu­vor hat­te er auf Whats­App ein Lied ver­brei­tet, das an­geb­lich ab­fäl­li­ge Be­mer­kun­gen über den Pro­phe­ten Mo­ham­med ent­hielt. Nach dem Ur­teil leg­ten sei­ne Rechts­bei­stän­de ver­schie­de­ne Rechts­mit­tel ein, so­wohl ge­gen das Ur­teil selbst als auch ge­gen die ihm zu­grun­de lie­gen­den Blas­phe­mie­ge­set­ze. Nach ei­ner ers­ten An­hö­rung vor dem Obers­ten Ge­richts­hof von Ni­ge­ria im Sep­tem­ber 2025, an der auch Ver­tre­ter:in­nen von Am­nesty In­ter­na­ti­o­nal Ni­ge­ria teil­nah­men, reich­te Am­nesty In­ter­na­ti­o­nal ei­nen Ami­cus-Cu­ri­ae-Schrift­satz zur Un­ter­stüt­zung von Ya­ha­ya She­riff-Ami­nu ein. Mo­men­tan war­tet Ya­ha­ya She­riff-Ami­nu in der Haft auf den Ter­min für die nächs­te An­hö­rung vor dem Obers­ten Ge­richts­hof. Am­nesty In­ter­na­ti­o­nal konn­te den Sän­ger mehr­mals im Ge­fäng­nis be­su­chen: Die Ver­sor­gung ist schlecht, und sein Ge­sund­heits­zu­stand ist be­sorg­ni­ser­re­gend.

Schrei­ben Sie ­bit­te bis 30. Sep­tem­ber 2026 höf­lich for­mu­lier­te Brie­fe an den Gou­ver­neur des Bun­des­staa­tes Kano und for­dern Sie ihn auf, dem Ge­ne­ral­staats­an­walt von Kano die An­wei­sung zu er­tei­len, die An­kla­ge ge­gen   Ya­ha­ya She­riff-Ami­nu fal­len zu las­sen, um sei­ne so­for­ti­ge und be­din­gungs­lo­se Frei­las­sung zu ge­währ­leis­ten. Bit­ten Sie ihn au­ßer­dem, da­für zu sor­gen, dass bis da­hin die Haft­be­din­gun­gen von Ya­ha­ya She­riff-Ami­nu den in­ter­na­ti­o­na­len Stan­dards ge­mäß den Man­de­la-Re­geln ent­spre­chen, und dass er so­fort Zu­gang zu an­ge­mes­se­ner me­di­zi­ni­scher Ver­sor­gung so­wie zu an­ge­mes­se­ner Nah­rung und Klei­dung er­hält.

Schrei­ben Sie in gu­tem Eng­lisch oder auf Deutsch an:
Go­ver­nor of Kano Sta­te
Abba Kabir Yusuf
Go­vern­ment House, Ta­rau­ni
Kano 700102
NI­GE­RIA

E-Mail: info@kanostate.gov.ng
X: @Kyusu­fab­ba oder @Go­vUmar­Gan­du­je
(An­re­de: Dear Go­ver­nor / Sehr ge­ehr­ter Herr Gou­ver­neur)
(Stan­dard­brief Luft­post bis 20 g: 1,25 €)

Sen­den Sie bit­te eine Ko­pie Ih­res Schrei­bens an:
Bot­schaft der Bun­des­re­pub­lik Ni­ge­ria
Herrn Mo­ham­med Bashir Bas­ha
Ge­schäftsträ­ger a. i.
Neue Ja­kob­stra­ße 4
10179 Ber­lin

Fax: 030 – 21 23 02 12
E-Mail: info@nigeriaembassygermany.org
(Stan­dard­brief Luft­post bis 20 g: 0,95 €)

Brief­vor­schlag:

Sehr ge­ehr­ter Herr Gou­ver­neur,

ich ma­che mir gro­ße Sor­gen um Ya­ha­ya She­riff-Ami­nu, der im Au­gust 2020 als 21-Jäh­ri­ger we­gen „Blas­phe­mie“ zum Tod durch den Strang ver­ur­teilt wur­de. Zu­vor hat­te er auf Whats­App ein Lied ver­brei­tet, das an­geb­lich ab­fäl­li­ge Be­mer­kun­gen über den Pro­phe­ten Mo­ham­med ent­hielt.
Nach dem Ur­teil des Scha­ria-Ge­richts im Bun­des­staat Kano leg­ten sei­ne Rechts­bei­stän­de ver­schie­de­ne Rechts­mit­tel ein. Nach ei­ner ers­ten An­hö­rung vor dem Obers­ten Ge­richts­hof im Sep­tem­ber 2025 reich­te Am­nesty In­ter­na­ti­o­nal ei­nen Ami­cus-Cu­ri­ae-Schrift­satz zur Un­ter­stüt­zung von Ya­ha­ya She­riff-Ami­nu ein. Mo­men­tan war­tet der mitt­ler­wei­le 25-Jäh­ri­ge in der Haft auf den Ter­min für die nächs­te An­hö­rung. Of­fen­bar ist die Ver­sor­gung im Ge­fäng­nis schlecht und sein Ge­sund­heits­zu­stand be­sorg­ni­ser­re­gend.

Ich bit­te Sie drin­gend, dem Ge­ne­ral­staats­an­walt von Kano die An­wei­sung zu er­tei­len, die An­kla­ge ge­gen Ya­ha­ya She­riff-Ami­nu fal­len zu las­sen, um sei­ne so­for­ti­ge und be­din­gungs­lo­se Frei­las­sung zu ge­währ­leis­ten. Sor­gen Sie bit­te zu­dem da­für, dass sei­ne Haft­be­din­gun­gen bis da­hin den in­ter­na­ti­o­na­len Stan­dards ent­spre­chen und er so­fort Zu­gang zu an­ge­mes­se­ner me­di­zi­ni­scher Ver­sor­gung und an­ge­mes­se­ner Nah­rung und Klei­dung er­hält.

Mit freund­li­chen Grü­ßen


 

VI­ET­NAM: Hohe Haft­stra­fen für Land­rechts­ak­ti­vis­tin und ihre Söh­ne

Die Men­schen­rechts­ver­tei­di­ge­rin Cấn Thị Thêu vor Ge­richt in der vi­et­na­me­si­schen Haupt­stadt Ha­noi (Ar­chivauf­nah­me). © AFP via Getty Images

Die Land­rechts­ak­ti­vis­tin Cấn Thị Thêu und ihre bei­den Söh­ne sind seit sechs Jah­ren in Haft. Sie setz­ten sich von 2017 bis 2020 öf­fent­lich für die Be­woh­ner:in­nen des Dor­fes Đồng Tâm ein, die sich in ei­nem viel­be­ach­te­ten Land­kon­flikt ge­gen die Re­gie­rung wehr­ten. Im Ja­nu­ar 2020 führ­te die Po­li­zei in Đồng Tâm eine Raz­zia durch. Da­bei ka­men ein 84-jäh­ri­ger Dorf­vor­ste­her und drei Po­li­zist:in­nen ums Le­ben, und Dut­zen­de Dorf­be­woh­ner:in­nen wur­den fest­ge­nom­men. Cấn Thị Thêu, Trịnh Bá Phương und Trịnh Bá Tư nutz­ten so­zi­a­le Me­di­en, um die Öf­fent­lich­keit über den Vor­fall und die da­bei be­gan­ge­nen Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen zu in­for­mie­ren. Dies hat­te zur Fol­ge, dass alle drei am 24. Juni 2020 fest­ge­nom­men und nach Pa­ra­graf 117 des Straf­ge­setz­buchs we­gen „Erst­el­lung, Spei­che­rung oder Ver­brei­tung von In­for­ma­ti­o­nen, Do­ku­men­ten oder Ge­gen­stän­den, die sich ge­gen den Staat der So­zi­al­is­ti­schen Re­pub­lik Vi­et­nam rich­ten“, an­ge­klagt wur­den. Am 5. Mai 2021 wur­den Cấn Thị Thêu und Trịnh Bá Tư zu ei­ner Ge­fäng­nis­stra­fe von acht Jah­ren und drei wei­te­ren Jah­ren auf Be­wäh­rung ver­ur­teilt. Trịnh Bá Phương er­hielt am 15. Dezember 2021 eine Haft­stra­fe von zehn Jah­ren und fünf wei­te­ren Jah­ren auf Be­wäh­rung. Der Ge­sund­heits­zu­stand von Cấn Thị Thêu hat sich in der Haft stark ver­schlech­tert.

Schrei­ben Sie ­bit­te bis 30. Sep­tem­ber 2026 höf­lich for­mu­lier­te Brie­fe an den Prä­si­den­ten Vi­et­nams und bit­ten Sie ihn, sich da­für aus­zu­spre­chen, dass Cấn Thị Thêu so­wie Trịnh Bá Phương und Trịnh Bá Tư um­ge­hend und be­din­gungs­los frei­ge­las­sen wer­den, da sie sich nur we­gen der Wahr­neh­mung ih­res Rechts auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung in Haft be­fin­den. Bit­ten Sie den Staats­prä­si­den­ten au­ßer­dem, da­für zu sor­gen, dass Cấn Thị Thêu und ihre Söh­ne bis zu ih­rer Frei­las­sung vor Fol­ter und an­de­ren Miss­hand­lun­gen ge­schützt sind und Zu­gang zu ei­ner an­ge­mes­se­nen me­di­zi­ni­schen Ver­sor­gung er­hal­ten.

Schrei­ben Sie in gu­tem Vi­et­na­me­sisch, Eng­lisch oder auf Deutsch an:
President
Tô Lâm
Văn phòng chủ tịch nước, số 2
Hùng Vương, Ba Đình
Hà Nội, 10020
VIETNAM

Fax: 00 84 – 43 733 52 56
E-Mail: van­phongctnvn@gmail.com
(An­re­de: Your Ex­cel­lency / Ex­zel­lenz)
(Stan­dard­brief Luft­post bis 20 g: 1,25 €)

Sen­den Sie bit­te eine Ko­pie Ih­res Schrei­bens an:
Bot­schaft der So­zi­al­is­ti­schen Re­pub­lik Vi­et­nam
S. E. Herrn Dac Thanh Nguy­en
El­sen­stra­ße 3
12435 Ber­lin

Fax: 030 – 53 63 02 00
E-Mail: info@vietnambotschaft.org
(Stan­dard­brief Luft­post bis 20 g: 0,95 €)

Brief­vor­schlag:

Ex­zel­lenz,
ich wen­de mich an Sie, um auf den Fall von Cấn Thị Thêu und ih­ren bei­den Söh­nen Trịnh Bá Phương und Trịnh Bá Tư auf­merk­sam zu ma­chen. Sie sind seit sechs Jah­ren al­lein we­gen der Wahr­neh­mung ih­res Rechts auf freie Mei­nungs- äu­ße­rung in Haft.
Die drei setz­ten sich von 2017 bis 2020 in ei­nem Land­kon­flikt für die Be­woh­ner:in­nen des Dor­fes Đồng Tâm ein. Im Ja­nu­ar 2020 führ­te die Po­li­zei dort eine Raz­zia durch und Cấn Thị Thêu, Trịnh Bá Phương und Trịnh Bá Tư nutz­ten So­zi­a­le Me­di­en, um über da­bei be­gan­ge­ne Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen zu in­for­mie­ren. Im Juni 2020 wur­den sie fest­ge­nom­men und we­gen „Erst­el­lung, Spei­che­rung oder Ver­brei­tung von In­for­ma­ti­o­nen, Do­ku­men­ten oder Ge­gen­stän­den, die sich ge­gen den Staat der So­zi­al­is­ti­schen Re­pub­lik Vi­et­nam rich­ten“ ange­klagt. Im Mai 2021 wur­den Cấn Thị Thêu und Trịnh Bá Tư zu ei­ner Ge­fäng­nis­stra­fe von acht Jah­ren und drei wei­te­ren Jah­ren auf Be­wäh­rung ver­ur­teilt. Trịnh Bá Phương er­hielt im De­zem­ber 2021 eine Haft­stra­fe von zehn Jah­ren und fünf wei­te­ren Jah­ren auf Be­wäh­rung. Der Ge­sund­heits­zu­stand von Cấn Thị Thêu hat sich in der Haft stark ver­schlech­tert.

Bit­te set­zen Sie sich da­für ein, dass Cấn Thị Thêu, Trịnh Bá Phương und Trịnh Bá Tư um­ge­hend und be­din­gungs­los frei­ge­las­sen wer­den. Sor­gen Sie da­für, dass alle drei bis zu ih­rer Frei­las­sung vor Fol­ter und an­de­ren Miss­hand­lun­gen ge­schützt sind und an­ge­mes­sen me­di­zi­nisch ver­sorgt wer­den.

Mit freund­li­chen Grüßen