„Global War on Terror der USA“

Online-Vortrag

Als Antwort auf die Anschläge in New York und Washington vom 11. September 2001 kündigte US-Präsident George W. Bush am 2.September in einer Rede an die Nation den Beginn des «Kriegs gegen den Terror» an. Einen Monat später verabschiedete der Kongress den USA PATRIOTIC Act, der die US-Bürgerrechte massiv einschränkt und restriktive Vorschriften für die Einreise in die USA enthält. Durch eine so genannte «military order» verschärfte Präsident Bush Mitte November 2001 den PATRIOT Act: Terrorverdächtige ohne US-Staatsbürgerschaft können seither für unbeschränkte Zeit in Haft genommen werden.

Seit 2001 haben die USA bis heute nach eigenen Angaben mehrere Zehntausend Menschen auf der ganzen Welt verhaftet. Viele befinden sich seit Jahren ohne rechtsstaatliche Grundlagen in Haft, wie die Insassen des Gefangenenlagers auf dem Flottenstützpunkt Guantánamo Bay auf Kuba. Seit die Bilder über die Folterung von Gefangenen durch US-Truppen im irakischen Gefängnis Abu Ghraib im Frühjahr 2004 um die Welt gingen, kommen immer neue Fälle von Misshandlung und Folter im Namen des «Kriegs gegen den Terror» ans Tageslicht.

Knapp 20 Jahre später sprechen wir mit unseren Länder-Expert_innen über den „Global War on Terror“ der USA und seine Folgen. Der Vortrag findet online statt über eine DSGVO-konforme Plattform.

Link: https://meeting.amnesty.de/b/pau-jqa-hf7
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